Hilfe von den Meiers

Meine lieben Leser,

auf der Suche nach einem verschwundenen Nachbarn, welcher mir eine kryptische Nachricht von wegen Sommerloch mit Funkstille, Sonne und Alkohol am Mittag zukommen ließ, stieß ich auf seinen derzeitigen Verbleib: er wird in Berlin-Hellersdorf als Geisel in einem Keller von radikalen Gegnern des geplanten Flüchtlingsheim gefangen gehalten!

Wie heute morgen im Radio zu vernehmen war, wimmelt es dort von der Neuen Parasitären Dummheit und ihren Gläubigern, welche allen Ernstens Folgendes behaupten: „Wat die Ausländer dann mit unsre Kinda machn, nee, det willick hia nisch!“ (Nadine 18, seit einem halben Jahr Mutter); „Da mussick dann wohl det Auto bei meene Mutta parken undet mit die Ruhe hia in die Kolonie is dann ooch vorbei (Günther, 47, Kleingartenbesitzer)!“ (Namen aus datenschutztechnischen Gründen verändert, Aussagen auf den Kern reduziert)

Die Damen und Herren Agitatoren von der NPD nutzen diese Stimmung und verweisen auf unsere eigenen Sozialfälle und Obdachlosen, denen schließlich  auch kein ehemaliges Gymnasium umgebaut zur Verfügung gestellt wird.

Da die Dummheit in diesem Stadtteil von Berlin bedenkliche Ausmaße annimmt, weshalb eben das Gymnasium schon vor Jahren aufgrund fehlender Schüler schließen musste, gilt es dringend zu handeln und nicht nur zu reden oder LIKE-buttons auf facebook zu drücken. Darum liebe Meiers, Facebook-indianer und Weltverbesserer: schicken Sie alle obdachlosen Sozialfälle, die sie kennen, umgehend nach Berlin-Hellersdorf! Ich für meinen Teil werde sofort Herrn Robert kontaktieren, er möge doch bitte im Austausch für meinen geschätzten Nachbarn dort einige seiner schönen Blumenbildkopien an den Mann bringen, schließlich sind wir alle deutsch, für den Moment zumindest und wir Deutschen halten doch zusammen!

Für alle, die zu gern LIKE-buttons drücken, hier einer, bei dem es sich vielleicht lohnt – eine virtuelle Stimme ist besser, als gar keine! http://www.facebook.com/HellersdorfhilftAsylbewerbern/info
Alle berliner Leser seien gebeten, diesen Text zu vervielfältigen und breit unter die Massen zu streuen, notfalls etwas mit Nachdruck! Es muss doch möglich sein, mindestens 100.000 Bewohner zu mobilisieren, sie kurzzeitig vom trendigen Tragen ihrer schwarzen Hornbrillenimitate abzulenken und zum aktiven Leben zu bewegen!

Venceremos
Ihre Frau Körb

gewidmet in großer Sorge dem Kombinat volkseigener Satiere

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