Lost in translation

oder

Transporter

Ich gehe durch die Straßen, die Hände voll, die Herzen weit, links ein schweres Paket mit deutlicher Überlänge, rechts ein schwerer Sack mit deutlicher Überschwere, von vorn kommt ein Wind mit deutlicher Übermäßigkeit, dreht das Paket, wirbelt Strähnen der Haare ins Gesicht. Auch unten sind alle anhängenden Gliedmaßen gut beschäftigt. Die Füße marschieren, die Hüften stützen, der Kopf hat hinreichend mit koordinativen Fragen zu tun, als so denn ein Passant mitten im Weg stehen bleibt und mit seinem Telefon im Gegenlicht fuchtelt:
„Bitte, können Sie mir diese Straße da zeigen?“
Hm, natürlich kann ich, nur womit… –
„Also hallo? Ich hab‘ nur nach der Straße gefragt, kein Grund, mir die Zunge rauszustrecken!“

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