Kurzmeldungen

+++Deutschland: Im südlichen Flüchtlingseinstromgebiet haben die Menschen mit erheblichen Vorurteilen zu kämpfen. Ein Herr beschwerte sich, dass die Flüchtlinge sich nicht an bestehende Vorurteile halten würden. Die würden alle im Supermarkt bezahlen, bei ihm sei noch nicht eingebrochen worden und seine Freundin käme auch jeden Abend immer noch unvergewaltigt nach Hause.

+++Mittelerde: Ein Zwergenaufstand reichte wütend Beschwerde bei mir ein. Die Original Sacher-Torte gäbe es nur im Original Hotel Sacher und nicht wie von mir falsch bezeichnet im Sacher-Café. Andere Zwerge zankten dann, dass es das Café Sacher, genauer gesagt das Hotelcafé Sacher bis 1925 definitiv als Solches zugehörig zum Hotelhause Sacher in Besitz der Familie Sacher gab. Sachen gibts. Ich für meinen Teil bitte alle um Verzeihung, die ich in ihrer Lesegewohnheit durcheinander gebracht habe und berichtige hiermit meinen Fehler:
Hotel Sacher Hotel Sacher Hotel Sacher Hotel Sacher Hotel Sacher Hotel Sacher Hotel

+++Grünland: Aus interner Quelle wurde bekannt, dass die Firma Dr. O. überlegt, den veganen Sektor zu betreten. Ein bekannter Werbespot wurde bereits dahingehend verändert. So heißt es jetzt aus Kindermund: „Die Paula ist ne Kuh, die macht nicht einfach muh. Ihre weichen grünen Fladen, gibt’s jetzt bald im Bio-Laden. Jetzt neu – Paula-Smoothie mit Bergwiesenaroma!“ Die Religionsrechtsabteilung der Firma ist derzeit bemüht herauszufinden, ob ein Exkrement, welches beim Ausscheidungsvorgang mit tierischem Material in Kontakt gekommen ist, offiziell noch als vegan bezeichnet werden darf und ob ein Smoothie vom Schwein Bernd trotzdem für moslemische Veganer geeignet ist. Ebenso beschäftigt sie sich mit der Frage, ob ein Fladen als koscher gilt, wenn eine Person jüdischen Glaubens bei dessen Herstellung anwesend war.

+++Und nun zur aktuellen Verkehrslage: Die Initiative „Gemeinsam laut gegen dumm“ verbreitete den Pegida-Marsch emsig über das Netz der Wölfe (s.d.). Aufgrund dessen kam es in den letzten Tagen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Datenautobahn. Ich danke allen und möchte Sie zu einer steten Fortsetzung ermuntern!

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Frau Körb

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